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FH-Prof. Mag. Dr. Günter Essl

Als zum Thema „Weiterbildung in Großunternehmen“ promovierter Berufs- und Betriebspädagoge der Bildungswissenschaften spezialisierte sich Günter Essl schon frühzeitig im Rahmen eines Marie-Curie-Fellowship an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg auf den Bereich arbeitsprozessorientierter Lern- und Lehrmethoden. Günter Essl ist seit 2012 an der FH Technikum Wien für die „Berufsfeldforschung technischer Professionen“ im Bereich der „Qualitätssicherung“ verantwortlich. Der Hauptfokus dieser Aufgabe besteht u.a. darin, im Rahmen des Portfolio-Managements neue Trends beruflicher Tätigkeitsfelder rechtzeitig zu erkennen und wichtige, arbeitsmarktbezogene Inputs für die Weiter- und Neuentwicklung von Studiengängen zur Verfügung zu stellen. Besonderes Augenmerk gilt hierbei der Dynamik zwischen Bildungs-, Markt- und Unternehmenssystemen. Die Arbeitswelt wird in diesem Kontext als ein sozio-technisches Handlungsfeld verstanden, in dem auch intransparente Wertvorstellungen zu genderspezifischen Geschlechterarrangements im professionellen Bereich von Technik und Technologie sichtbar und somit auch reflektierbar gemacht werden können. Dadurch lassen sich gemeinwohlorientierte Kriterien zur sozio-ökonomischen, sozio-ökologischen und gendergerechten Technik- und Arbeitsgestaltung entwerfen. Günter Essl ist in internationalen Verbänden Mitglied wie etwa in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaften (DGfE) sowie in der International Society for Engineering Education (IGIP).

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BEZUG LÄNDLICHE RAUM

Als gebürtiger Salzburger war mir eine enge Vertrautheit mit „Stadt-Land-Fluss“ schon von Kindesbeinen an gegeben. Und trotzdem: Wie viele andere „Bundesländler“ bin ich nach dem Studium und längeren Auslandsaufenthalten beruflich doch im – zugegebenermaßen attraktiven - Wien hängengeblieben. Somit deckt die Bezeichnung „Smart City“ auch etwas auf: Dass nicht unbedingt die Lebens- sondern die Arbeitsbedingungen vor allem in den wissensintensiven Berufen hochqualifizierten Menschen eine Rückkehr etwa in den Salzburger Flach-/Tennen-/Pinz-/Pon- oder eben auch Lungau erschweren – und sich die davon betroffenen Frauen/Genderqueers/Männer nicht selten dem Dauerschicksal von Pendler*innen ausgesetzt sehen. Lasst uns daran mal gemeinsam gedanklich drehen – auf unserer Summerschool 2021 im Zukunftsland Lungau!

TÄTIGKEITEN SUMMER SCHOOL 21

>> Lehrender + Vortragender

>> Koordination und Ansprechpartnerin bez. FH Technikum Wien

FACHHOCHSCHULE TECHNIKUM WIEN

Die FH Technikum Wien ist Österreichs einzige rein technische Fachhochschule. Das Ausbildungsangebot umfasst 12 Bachelor- und 19 Master-Studiengänge, die in Tagesform, Abendform oder als Fernstudium angeboten werden. Derzeit gibt es an der FHTW 4.400 Studierende und insgesamt hat die FH Technikum Wien bisher mehr als 13.000 AbsolventInnen hervorgebracht. Das Studienangebot ist wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisnah. Neben einer qualitativ hochwertigen technischen Ausbildung wird auch großer Wert auf wirtschaftliche und persönlichkeitsbildende Fächer gelegt. Sehr gute Kontakte zu und Kooperationen mit Wirtschaft und Industrie eröffnen den Studierenden bzw. AbsolventInnen beste Karrierechancen. Sowohl in der Lehre als auch in der Forschung steht die Verzahnung von Theorie und Praxis an oberster Stelle.

Der Bereich Forschung & Entwicklung an der FH Technikum Wien ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen und konzentriert sich aktuell auf folgende Schwerpunkte:

  • Embedded Systems & Cyber-Physical Systems, 

  • Renewable Urban Energy Systems,

  • Secure Services, eHealth & Mobility,

  • Tissue Engineering & Molecular Life Science Technologies 

  • sowie Automation & Robotics.

In der Technikum Wien Academy sind die Weiterbildungsangebote der FH Technikum Wien gebündelt. Diese reichen vom eintägigen Seminar über die neuen Kurzstudien bis hin zu postgradualen Master-Lehrgängen. 

Die FH Technikum Wien wurde 1994 gegründet und erhielt im Jahr 2000 als erste Wiener Einrichtung Fachhochschulstatus. Seit 2012 ist sie Mitglied der European University Association (EUA). Sie ist ein Netzwerkpartner des FEEI – Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie.